Mittendrin im Leben

Mitanand fürs Land.

PolitikerInnen sollen Politik machen, selbst mitten im Leben stehen und genau zuhören, wo den Menschen der Schuh wirklich drückt.

Die SPÖ ist eine Partei für alle Menschen, in der Mitte der Gesellschaft. Die Aufgabe von Politik ist es, die großen und kleinen Fragen zu beantworten sowie die Probleme des Alltags zu lösen. Wir sind mitten am Puls der Zeit und erkennen, dass wir die Probleme der Gegenwart bereinigen müssen, um die Zukunft zu sichern.

Spitzenkandidat Martin Staudinger steht mit beiden Beinen fest im Leben. Der bodenständige Sozial-Experte bringt mit seinen neuen Ideen und seiner professionellen Erfahrung frischen Wind in die Vorarlberger Politik.

Warum ist Martin Staudinger bei der SPÖ?

Die Freiheit, sich selbst zu verwirklichen, ist nur möglich, wenn ein starker Staat für die Sicherheit sorgt, dass jeder Mensch gesund und glücklich aufwachsen und jeden Bildungsweg ohne soziale Hürden gehen kann. Aufgrund dieser Überzeugung ist Martin Staudinger Sozialdemokrat.

Freiheit in Sicherheit und Wohlstand.

Freiheit braucht Sicherheit. Der Mensch kann sich nur dann frei entfalten, wenn soziale Sicherheit gegeben ist. Wer arm ist, keine Ausbildung machen kann, keine Arbeit findet oder keine Aufstiegschancen sieht, der ist auch nicht frei.

Ein perfekt funktionierendes Pflegesystem ist zweifellos genauso wichtig wie ein gutes Bildungs-und Gesundheitssystem.

Gesundheit darf kein Geschäft sein.

Pflege darf nicht verunsichern.

Leistbares Leben: gerechter Lohn.

Miteinander in der Gesellschaft.

Leistungsträger sind nicht Großverdiener, Reiche oder Erben. Leistungsträger ist jeder, der morgens aufsteht und arbeiten geht, der Kinder erzieht oder Eltern pflegt und dabei vielfach noch in Teilzeit berufstätig ist.

Chancengerechtigkeit.

Die SPÖ steht für Gleichbehandlung unabhängig von Geschlecht, Herkunft und  Religion – insbesondere was den Zugang zum wichtigsten Zukunftswerkzeug betrifft: der Bildung.

Nachhaltigkeit.

Wir stehen in der Pflicht, unseren Kindern einen lebenswerten Planeten zu überlassen. Keine noch so große wirtschaftliche Notlage kann eine Entschuldigung dafür sein, die notwendige Umwelt- und Klimaschutzpolitik aufzuschieben oder aufzuweichen.

Aus Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen: Die Natur unserer Heimat muss lebenswert erhalten bleiben.

Miteinander von Wirtschaft und Natur.

Nicht Wirtschaft gegen Natur, sondern eine neue Wirtschaft fördern, die nachhaltig ist. Blockaden und Verzögerungen sind kontraproduktiv.

Dieser Wandel braucht einen teilweisen Verzicht, vor allem aber technologische Innovationen und politische Rahmenbedingungen.

Soziale Balance in Vorarlberg.

Die Sozialdemokratie konnte im letzten Jahrhundert eine Gesellschaft aufbauen, in der die Marktwirtschaft sozial ausgestaltet wurde, in der durch Bildung neue Aufstiegschancen ermöglicht werden und in der die Mittelschicht sowohl ihre Lebensqualität als auch ihr Einkommen steigern kann.

Gerade die letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass das Erfolgsmodell unserer offenen Aufstiegsgesellschaft in Gefahr ist: durch weltweite Tendenzen in Richtung mehr autoritärer Regierungsformen und Verschlechterungen für ArbeitnehmerInnen in Österreich.

In den letzten Jahren haben wir dennoch gezeigt, wie konstruktiv Politik auch sein kann, wenn man nicht der Landesregierung angehört.

Dennoch: Vorarlberg braucht eine SPÖ in der Landesregierung, um die Politik besser zu gestalten, um erstklassige statt Zwei-Klassen-Medizin sowie genug Pflegepersonal zu ermöglichen, unsere Infrastruktur zu modernisieren und Arbeitsplätze zu sichern – alles im Einklang mit der Umwelt.

Gleiche Chancen.

Familie ist dort, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Ein Familienleben, in dem sich alle Familienmitglieder entfalten können, beruht auf Gleichheit, Freiheit und Partnerschaft.

Gleichheit bedeutet, dass Männer und Frauen dieselben Rechte haben, sowohl im Familien- als auch im Arbeitsleben. Freiheit bedeutet, dass niemand – vor allem nicht die Politik – den einzelnen Familienmitgliedern oder der Familie als Gesamtes vorzuschreiben hat, wie Familienleben gestaltet werden soll. Menschen haben unterschiedliche Lebens-Modelle. Sie sind unverheiratet oder verheiratet, nicht verpartnert oder verpartnert, sie sind Singles, geschieden, alleinerziehend oder leben in Patchwork-Familien. Frei in ihren Entscheidungen sein und den eigenen Lebensentwurf verwirklichen – das wollen auch Lesben, Schwule, Trans*Menschen und Intersexuelle. Wir fordern daher ein volles Adoptionsrecht für homosexuelle Paare, gesetzliche Maßnahmen zur Gleichstellung von Trans*Menschen und eine rechtliche Verbesserung und Schutznormen für Intersexuelle Menschen.

Partnerschaft bedeutet, dass gemeinsam entschieden werden kann, wie das Familienleben im Einklang mit dem Arbeitsleben organisiert und gestaltet wird.
Kinder haben das Recht, sich frei zu entwickeln und zu entfalten. Daher ist es oberstes Gebot, dass kein Kind in Armut leben soll.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – Vorarlberg ist Schlusslicht.

Seit 1957 ist in den EU-Verträgen das Bekenntnis „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ zu finden. Seit 1979 ist es Gesetz in Österreich.
Trotzdem verdienen Frauen hierzulande immer noch ganze 24,5% weniger als Männer.  Österreich ist damit Schlusslicht in Europa, wo Frauen im Vergleich zu Männern durchschnittlich 16% weniger verdienen. Und innerhalb Österreichs ist Vorarlberg das Schlusslicht mit einem Verdienstunterschied von 27,2%!

Von großer Bedeutung ist das Einkommen von Frauen nicht nur im aktiven Berufsleben, sondern auch für die Pension: Wer im Berufsleben wenig verdient, erhält auch eine dementsprechend geringe Pension.

Das Land soll Gehälter in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Bildung anheben.
Wir fordern einen gerechten  Mindestlohn in allen Bereichen.

Miteinander!

Eine gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern in der Politik und Wirtschaft ist ein echter Gewinn. Unsere KandidatInnenliste berücksichtigt daher Frauen und Männer im gleichen Maße. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und möchten dieses Vorzeigemodell in den wichtigen Bereichen unserer Gesellschaft verankern.

Zeit für das Leben mit einer Familie: Work-Life-Balance

Wir glauben an eine Gesellschaft, in der Frauen und Männer dieselbe Work-Life-Balance und dieselbe politische Teilhabe genießen können. Jede Frau hat das Recht auf eine berufliche Karriere, genauso wie jeder Mann das Recht hat, seine Kinder beim Heranwachsen zu begleiten und sich um seine Familie zu kümmern. Frauen wünschen sich vor allem eine höhere Flexibilität in ihrer Lebensplanung, als ihnen gesellschaftlich – auch heute noch – zugestanden wird.
Wir kämpfen für ein Leben, in dem Arbeit und Familie gleichermaßen Platz finden.
Damit das allen ermöglicht werden kann, braucht es familienfreundliche Unternehmen und Rahmenbedingungen des Landes.

Statt 60-Stunden-Woche und schlecht bezahlten Teilzeitjobs für Frauen wollen wir moderne Arbeitszeitmodelle, die auf die Bedürfnisse der ArbeitnehmerInnen Rücksicht nehmen.

Recht auf Kinderbetreuung und Kindergartenplatz

Kinderbetreuungseinrichtungen sind die erste Bildungseinrichtung für unsere Kinder. Sie legen den Grundstein für die weitere Bildung, ermöglichen den Austausch und das Spiel mit Gleichaltrigen und fördern damit auch die Entwicklung sozialer Kompetenz.
Ein flächendeckendes Angebot in der Elementarbildung ist ein wichtiges Mittel gegen die soziale Selektion im Bildungssystem. Für Eltern sind Kinderbetreuungseinrichtungen zudem eine Voraussetzung, einer qualifizierten Arbeit nachgehen zu können und die Existenz ihrer Familie zu sichern.
Flächendeckende Kinderbetreuung von klein an ist eines unserer essentiellen Ziele. Vor allem Landesmittel sollen für den Ausbau qualitativ hochwertiger Kinderbetreuungsangebote verwendet werden, unter den Auflagen von langen Öffnungszeiten und wenig Schließtagen (auch in den Ferien).
Kinderbetreuung darf kein Privileg sein, sondern muss beitragsfrei und mit Rechtsanspruch gesichert sein.

Gewaltschutz

Gewalt an Frauen und Mädchen darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Weltweit ist immer noch jede dritte Frau Opfer von psychischer, physischer oder sexueller Gewalt. Schätzungen zufolge ist jede fünfte Frau in Österreich einmal in ihrem Leben von Gewalt in ihrem Umfeld betroffen. In Vorarlberg wird alle 30 Stunden ein Betretungsverbot ausgesprochen. Aber wir dürfen nicht erst reagieren, wenn es zu schweren Gewalttaten kommt, sondern müssen diese verhindern. Das heißt: Schon bei ersten Fällen von Gewalt muss eingegriffen werden, u.a. durch ein verpflichtendes Anti-Gewalt-Training schon bei der ersten Wegweisung, außerdem muss geprüft werden ob es bei einer Wiederholung zu einer U-Haft kommen muss. Wir fordern die sofortige Wiederaufnahme der von der ÖVP/FPÖ Regierung abgeschafften Fallkonferenz für Frauen, die von häuslicher Gewalt bedroht sind (MARAC).

Selbstbestimmung.

Jede Frau muss die Möglichkeit haben, ihre sexuelle Selbstbestimmung und ihre reproduktiven Rechte zu leben. Dazu gehört auch, nicht zu einer ungewollten Schwangerschaft gezwungen zu werden. Der Zugang zu reproduktiven Dienstleistungen ist keine Selbstverständlichkeit. Wir fordern kostenfreie Verhütungsmittel für Jugendliche und sexuelle Bildung vom Kindesalter an.  Das sind zwei Maßnahmen, die wenig kosten, aber eine große Wirkung zeigen. Ein positiver Effekt davon wäre auch, dass die Zahl an Schwangerschaftsabbrüchen zurückgeht.