Kinderbetreuung, Vorarlberg, Corona-Krise

Corona-Tests für MitarbeiterInnen in Kinderbetreuungseinrichtungen

Elke Zimmermann
Elke Zimmermann Bild: (c) Marcel Mayer

Entstehung neuer Hot-Spots verhindern

Auch, wenn die Zahl an Covid-19-Neuinfektionen aktuell rückläufig ist, ist die Gefahr einer erneuten Welle nicht gebannt. Darauf weist die SPÖ Vorarlberg hin. Die Teststrategie des Landes solle daher auf alle Orte ausgeweitet werden, an denen schnell neue „Hot Spots“ entstehen könnten. Konkret nennt SPÖ-Gesundheitssprecherin Elke Zimmermann hier Kindergärten, Kleinkindbetreuungseinrichtungen und Spielgruppen. Daher bringt sie morgen Montag einen Antrag an den Landtag ein, der auf eine kostenfreie Testung des Personals in diesen Bereichen abzielt.

Entstehung von Hot-Spots verhindern

„Während größeren Kindern die Notwendigkeit diverser Vorsichtsmaßnahmen und Abstandsregeln erklärt werden kann, gilt dies für kleinere Kinder nicht. Arbeit im Kindergarten und vor allem in der Kleinkindbetreuung ist immer auch Arbeit mit engem Körperkontakt. Daher ist es sinnvoll, die entsprechenden Berufsgruppen regelmäßig zu testen“, sagt Zimmermann.

Mitarbeiterinnen Sicherheit geben

Unterstützung erhält sie dabei von SPÖ-Familiensprecher Michael Ritsch. „Über viele Wochen hatten Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen geschlossen, weil dort die Gefahr der Entstehung eines ‚Hot Spots‘ besonders groß eingeschätzt wird. Jetzt wurde der Betrieb wieder aufgenommen. Viele Mitarbeiterinnen sind daher stark verunsichert. Eine regelmäßige Testung würde viele Ängste nehmen“, so Ritsch.

Damit würde das Betreuungspersonal in die bestehende Teststrategie integriert werden.