Hard, Verkehr, Lauterach

Ausbau der Bahnstrecke Hard-Lauterach ist wichtiger Schritt

Martin Staudinger
Martin Staudinger Bild: (c) Marcel Mayer

Großes Entlastungspotenzial für Ballungsraum

Der Ausbau der Bahnstrecke zwischen Lauterach und Hard ist der richtige verkehrspolitische Schritt, sagt SPÖ-Landesvorsitzender und Verkehrssprecher Martin Staudinger:

„Ich freue mich, dass die ÖBB das Potenzial dieser Verbindung erkennt und handelt. Mein Grundsatz ist: Der öffentliche Verkehr muss der schnellere sein, um attraktiver zu sein als das Auto. Sobald diese Strecke zweigleisig ist, wird der Zug die bessere Wahl sein.“

Positive Effekte durch schnellere Züge

Durch den Ausbau würden sich zwei positive Effekte ergeben, sagt Staudinger: Erstens werden viele aus dem Großballungsraum Lauterach-Hard-Lustenau auf den Zug umsteigen. Und zweitens werden die Straßen der Region auch dadurch entlastet werden, dass der effektivere Bahn-Fernverkehr zwischen Zürich und München den Transit von der Straße auf die Schiene bringt.

Für günstige grenzüberschreitende Tarife

„Nächster Schritt muss es sein, dass es attraktive grenzüberschreitenden Tarife für die Bahnreisenden gibt“, schlägt Staudinger vor. Denn nur wenn der Bahnverkehr nicht nur schnell, sondern auch günstiger als das Auto ist, wird der Umstieg zur Bahn für viele eine dauerhafte Lösung sein:

„Da gilt es, mit der Schweiz – aber auch mit Deutschland – zu verhandeln. Das Rheintal und der Bodenseeraum sind eine gemeinsame Region, daher sollte es auch gemeinsame und aufeinander abgestimmte Tarife geben, die bezahlbar sind.“

Anrainer vor Lärm schützen

Nicht vergessen werden dürfen laut Staudinger begleitende Maßnahmen zum Lärmschutz der Anrainer. Staudinger: „Mehr Zugverkehr bedeutet natürlich auch mehr Lärm. Daher ist es wichtig, dass dort, wo es möglich ist, Lärmschutzwände errichtet werden.“