Hard

Modernisieren ohne Zerstören

Martin Staudinger am Seeufer in Hard.
Martin Staudinger am Seeufer in Hard. Bild: (c) Marcel Mayer

Martin Staudinger setzt sich für den Erhalt des Harder Seeufers ein

Mitanand für Hard hat die SPÖ Hard mit der Harder Liste und den Grünen Hard am vergangenen Sonntag die Harder eingeladen, über die Volksabstimmung gegen den so genannten Durchstich zu diskutieren.

Denn die „offizielle“ Veranstaltung der Gemeinde lässt keine offene Diskussion zu. Dabei wäre diese sehr lebendig, wie sich am Sonntag zeigte. 250 Harderinnen und Harder füllten den Pfarrsaal bis zum Rand und die Stimmung war klar: Das Wegbaggern der Landfläche beim Minigolfplatz dient nur allein einem Zweck – die beiden großen Eventschiffe dort zu platzieren, wo es der Bürgermeister schon immer wollte. Nur die Harder eben nicht, wie sie schon bei der Abstimmung zum Binnenbecken klar zum Ausdruck brachten. Um sich durchzusetzen will Köhlmeier nun sogar alles umgraben.

Dabei ist klar: Alles was das Leitbild Hafengestaltung an Ideen sammelt, kann auch umgesetzt werden, ohne Bestehendes zu zerstören. Aufhorchen ließ, dass die Fahrt mit den großen Schiffen vorbei an allen Bootsliegeplätzen hoch gefährlich ist; und dass der bisherige Platz der Hohentwiel bestehen bleiben würde, da dort erst um 100.000 Euro neu investiert wurde. Für die Harder ist anderes wichtiger: Das Strandbad soll modernisiert, Räume für Vereine geschaffen werden und das Thaler Areal neu gedacht werden. Es ist sicher einfacher, mit Baggern und Kränen das Strandbad zu sanieren, ohne vorher den Landzugang wegzubaggern. Daher nein zum Durchstich!