Dornbirn, Verkehr

Für eine Bahnhaltestelle Dornbirn-Wallenmahd

Martin Staudinger und Markus Fäßler.
Martin Staudinger und Markus Fäßler. Bild: (c) SPÖ

Über 2.500 Pendler von der Straße auf die Schiene bringen

Im Zuge der Koalitionsverhandlungen in Vorarlberg weist SPÖ-Chef Martin Staudinger auf einen wichtigen Punkt hin, der unbedingt auf der Agenda der nächsten Regierung stehen sollte: Eine Bahnhaltestelle im Bereich Dornbirn-Wallenmahd. Staudinger:

„Wir sind für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Das muss aber mehr sein als lediglich eine höhere Taktung von Bussen und Zügen. Wir müssen auch neue Gebiete an das Bahnnetz anschließen. Im Wallenmahd ist das längst überfällig.“

Immerhin befinden sich dort mehrere Großbetriebe mit jeweils mehreren hundert Mitarbeitern.

Dornbirner und Pendler entlasten

Unterstützung erhält er dafür vom Dornbirner SPÖ-Stadtrat Markus Fäßler:

„Über 2.500 Vorarlberger pendeln täglich in dieses Gebiet. Zudem wohnen dort etwa 1.000 Dornbirnerinnen und Dornbirner. Damit ist das Wallenmahd zahlenmäßig ‚größer‘ als zwei Drittel aller Vorarlberger Gemeinden. Mit einer besseren Anbindung an den öffentlichen Verkehr können wir die Verkehrsbelastung deutlich reduzieren. Die Gewinner wären die Pendler und die Dornbirner.“

Zudem sei eine bessere Anbindung auch ein wichtiger Impuls für das Betriebsgebiet, so der Dornbirner Stadtrat.

Bereits jetzt anpacken

Staudinger kündigt an, dieses Anliegen in den kommenden Landtagssitzungen zum Thema zu machen, sofern es sich nicht im Regierungsprogramm wiederfindet. „Effizienter wäre es allerdings, die zukünftige Landesregierung greift unseren Vorschlag bereits jetzt auf. Damit wird nicht unnötig Zeit verloren“, so Staudinger.