Arbeit, Wirtschaft

Die richtigen Maßnahmen gegen steigende Altersarbeitslosigkeit setzen

Martin Staudinger
Martin Staudinger Bild: (c) Marcel Mayer

Erfahrene Arbeitnehmer sind Bereicherung

Die SPÖ weist auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Vorarlberg hin. Gerade ältere Arbeitnehmer sind übermäßig stark von Arbeitslosigkeit betroffen. Aktuelle Zahlen belegen, dass derzeit fast jeder dritte Vorarlberger Arbeitnehmer über 50 arbeitslos ist. „Ältere Arbeitnehmer sind aufgrund ihrer Erfahrung eine enorme Bereicherung für Wirtschaft und Gesellschaft; wir können es uns gar nicht leisten, auf sie zu verzichten. Dass gerade sie stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind, ist kein Naturgesetz. Daher gilt es, die richtigen Maßnahmen zu setzen, um Alter zu einem positiven Faktor zu machen“, sagt SPÖ-Chef Martin Staudinger.

Erfolgreiche SPÖ-Initiative wird fortgesetzt

Eine dieser Maßnahmen ist die „Initiative 50+“, die auf Antrag der SPÖ vor kurzem im Nationalrat beschlossen wurde. Dabei handelt es sich um eine Wiederauflage der „Aktion 20.000“. Damit wurden bis Anfang 2018 allein in Vorarlberg etwa 150 neue Arbeitsplätze für Arbeitnehmer über 50 geschaffen. Geplant wären 300 Arbeitsplätze gewesen, doch die Türkis-Blaue Bundesregierung hat das Projekt vorzeitig beendet. „Gerade angesichts der aktuellen Arbeitslosenzahlen ist die Wiedereinführung notwendig und richtig. Diese Maßnahme ist deshalb so gut, weil alle Seiten davon profitieren.

Land steht in der Verantwortung

Darüber hinaus sei aber auch das Land Vorarlberg gefordert, die richtigen Schritte zu setzen. „Die ‚Initiative 50+‘ ist das Mindeste, was umgesetzt werden muss. Aber es hindert uns in Vorarlberg ja niemand daran, mehr als das zu unternehmen“, sagt Staudinger. Die steigende Arbeitslosigkeit müsse daher auch Gegenstand der gerade startenden Regierungsverhandlungen auf Landesebene sein. Staudinger: „Darauf werden wir genau achten. Denn wir Sozialdemokraten tun als Partei der Arbeitnehmer alles dafür, dass auch das Land seine Verantwortung wahrnimmt und Lösungen voranbringt.“