Für die Wiedereinführung der „Aktion 20.000“

Staudinger und Einwallner werben für aktive Arbeitsmarktpolitik.

Die SPÖ forderte im Rahmen einer österreichweiten Aktionswoche unter dem Motto „Aktion 20.000. Auf die Erfahrung kommt’s an“ die Wiedereinführung der Beschäftigungsaktion 20.000. Im Zuge dieser Kampagne haben auch die Vorarlberger Sozialdemokraten an mehreren Orten mit einer Flugblattaktion auf dieses wichtige Anliegen aufmerksam gemacht.

Viel Zuspruch für wichtiges Anliegen

Heute Freitag warben SPÖ-Landesvorsitzender Martin Staudinger und SPÖ-Nationalratsabgeordneter Reinhold Einwallner bei einer Flugblattaktion am Bregenzer Kornmarktplatz dafür. „Die Aktion 20.000 genießt hohe Zustimmung, wir haben viel Zuspruch für unser Anliegen erhalten“, berichtet Martin Staudinger von den Rückmeldungen.

Menschen über 50 sind besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Mai 2019 war jeder dritte Arbeitslose über 50 Jahre alt. „Genau hier steigt die Arbeitslosigkeit wieder an. Wir setzen uns dafür ein, dass diese Menschen wieder die Möglichkeit auf einen qualitativen Arbeitsplatz haben“, so Staudinger.

Handeln statt zögern

„Die von der SPÖ eingeführte und leider von ÖVP und FPÖ abgedrehte Aktion 20.000 hat tausenden Österreicherinnen und Österreichern wieder eine Chance am Arbeitsmarkt gegeben“, erklärt Reinhold Einwallner. Aktuell sind schon mehr als 92.000 Menschen über 50 arbeitslos. Einwallner: „Da müssen wir handeln und die Aktion 20.000 so schnell wie möglich wieder einführen. So funktioniert aktive Arbeitsmarktpolitik.“

Aktion 20.000 hat sich bewährt

Mehr als 4.400 langzeitarbeitssuchende Menschen über 50 haben durch die Aktion 20.000 einen Job bekommen. „Umso unverständlicher ist, dass ÖVP und FPÖ dieses Erfolgsprojekt einfach gestoppt und verhindert haben, dass Arbeitssuchende über 50 wieder Chancen bekommen. Wir lassen diese Menschen nicht im Stich und werden alles tun, damit die Aktion 20.000 wieder eingeführt wird“, sagt Martin Staudinger.