So sichern wir die Pflege!

Bild: (c) SPÖ

Martin Staudinger ist einer der besten Kenner des österreichischen Pflegesystems. Er erklärt, wie die Finanzierung der Pflege auch in Zukunft gesichert werden kann.

Die Zukunft der Pflege ist derzeit ein großes Thema. Und das zu Recht, immerhin besteht die Gefahr, dass die Pflege selbst zum Pflegefall wird. Die Menschen werden glücklicherweise immer älter, und genau deshalb muss das Pflegesystem darauf vorbereitet werden.

Wichtiges Anliegen der SPÖ

Der SPÖ ist eine gute und qualitative Pflege ein wichtiges Anliegen. SPÖ-Chef Dr. Martin Staudinger ist ein Pflege-Experte. Er hat daher in dieser Woche ausführlich erklärt, wie die Zukunft der Pflege am besten abgesichert werden kann.

Beste Pflege für alle – egal ob Reich oder Arm

Dabei erklärt er, dass die viel diskutierte „Pflegeversicherung“ eine echte Sackgasse ist. Der Grund dafür ist einfach, so Staudinger: „Eine private Pflegeversicherung funktioniert nach den simplen Regeln des Kapitalismus. Wer weniger einzahlen kann, wird im Pflegefall schlechtere Leistungen bekommen. Ich bin aber der Meinung, dass jeder, der darauf angewiesen ist, die beste Pflege bekommen soll – egal, ob Reich oder Arm.“ Weiterer Punkt: Eine Pflegeversicherung müsste natürlich von jedem direkt bezahlt werden: „Damit bleibt weniger vom Einkommen übrig.“

Eine Frage der Verantwortung

Staudinger spricht sich deshalb dafür aus, dass die Pflege weiterhin aus dem Bundesbudget finanziert wird. „Nur so ist es gerecht. Und das ist genau das, was einen Sozialstaat ausmacht: Dass es ein starkes soziales Netz gibt und niemand sich vor der Zukunft fürchten muss. Das sind wir unseren Eltern und Großeltern schuldig. Als Politiker tragen wir Verantwortung dafür, dass dieses Netz ihnen die Sicherheit gibt, dass sie im Fall der Fälle die beste Versorgung bekommen.“